Von Beginn an ein umfassendes Programm

Das aktuelle Programm der GCM umfasst Flüssigkeitskühler in luftgekühlter und wassergekühlter Ausführung für die Innen- und Außenaufstellung sowie Split-Anlagen. Der Fokus liegt auf luftgekühlten Kompaktmaschinen mit Kälteleistungen von 100 bis 1000 kW. Ein weiteres Highlight sind unsere Kompaktflüssigkeitskühler mit integrierter „freien Kühlung“. Damit können Jahresarbeitszahlen von bis zu 20 erreicht werden, bei gleichbleibender Leistungsabgabe.
Als Kältemittel verwenden wir standardmäßig Ammoniak. Da das gesamte Programm modular konzipiert ist – mit einzelnen Modulen als Technologieplattformen – können wir auch Kaltwassersätze mit anderen Kältemitteln (R 134A, R 723, R 1234yf, R 437A, R 410A, Propan) mit kurzer Vorlaufzeit und in hoher Qualität projektieren und fertigen.
  • Warum R 717?

    Die ersten industriellen Kälteanlagen wurden ab 1876 von Carl von Linde entwickelt (Lindes Eismaschinen KG) und kamen in Brauereien zum Einsatz. Diese nutzten bereits Ammoniak als Kältemittel. Die lange Tradition ist jedoch nicht der Grund, dass die GCM ihre Kaltwassersätze mit R 717 produziert.

    • R 717 hat einen GWP-Wert („Global Warming Potential“) von Null sowie ein Ozonabbaupotenzial (ODP) von Null und leistet somit keinen Beitrag zum Treibhauseffekt sowie zur Zerstörung der Ozonschicht.
    • Es ist schwer entflammbar.
    • Der Temperaturbereich ist mit -60 bis +100 °C sehr groß.
    • R 717 ist weltweit zu niedrigen Kosten verfügbar.
    • Da es in geschlossenen Kreisläufen eingesetzt wird, besteht keine Gefahr für das Personal in der Produktionsumgebung.
    • Die Geruchsschwelle von Ammoniak liegt weit unterhalb der Konzentration, ab der Reizungen der Schleimhäute und der Augen auftreten können, und noch viel weiter unterhalb einer toxischen Dosis. Somit sind Leckagen leicht und gefahrlos zu detektieren.
  • Die Kältemittel von morgen
    Ammoniak, Propan und Kohlendioxid: Diesen Kältemitteln gehört die Zukunft.
    Sie sind natürlichen Ursprungs und haben einen GWP-Wert („Global Warming Potential“) zwischen 0 (Ammoniak) und 3 (Propan). Zum Vergleich: Der GWP-Wert der heute gebräuchlichen Kältemittel für Industrie-Kälteanlagen liegt z. B. bei 3922 (R 404A) oder 2107 (R 407A). Das bedeutet: 1 kg R 407A, das in die Atmosphäre gelangt, schädigt die Umwelt in so hohem Maße wie 2.359 kg CO2.

    Deshalb hat die EU im März 2014 mit der „F-Gase-Verordnung“ (EU) 517/2014 ein schrittweises Phase-out dieser Kältemittel bis zum Jahr 2025 beschlossen und den natürlichen Kältemitteln den Weg in die industrielle Nutzung auf breiter Basis geebnet. GCM entwickelt hierfür entsprechende Technologien und Systeme.

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